Automatisierung von Vorlesungen – wie sich der Hörsaal endlich selbst filmt 🚀

Felix Kleinsteuber Montag, 19. Mai 2025

Automatisierung von Vorlesungen – wie sich der Hörsaal endlich selbst filmt 🚀

Viele Universitäten und Hochschulen zeichnen heute ihre Vorlesungen auf oder streamen sie live, damit Studierende orts- und zeitunabhängig lernen können. Doch hinter diesem Service steckt oft noch viel Handarbeit. Am Beispiel der Technischen Universität Berlin zeigen wir, wie die Produktionsautomatisierung mit MiruSuite einfach gelingen kann.


Wo es aktuell hakt

  1. Workarounds im Einsatz
    Von einfachen “Knopf-Drück-Systemen”, die lediglich vorgefertigte PTZ-Kamerapositionen abrufen, bis hin zu komplexen Hardware-Installationen mit Laserscannern für automatisches Tracking ist in verschiedenen Unis alles vertreten. Die einfachen Lösungen sind oft fehleranfällig und die komplexen Lösungen aufwendig in der Installation und Integration mit bestehenden Systemen.

  2. Der vergessene Knopf
    Das manuelle Umschalten zwischen Kamerapresets wird im Vorlesungsalltag erstaunlich häufig vergessen – eine unnötige Zusatzaufgabe für Dozierende.

  3. High-End-Hardware hat ihren Preis
    Laser- oder Sensorlösungen für automatisches Tracking sind leistungsfähig, bringen aber hohe Anschaffungs- und Wartungskosten mit sich.

  4. Ungenutztes Potenzial vorhandener Technik
    In vielen Hörsälen hängen bereits PTZ-Kameras an der Decke – sie müssten nur smart werden.


MiruSuite: die Software, die vorhandene PTZ-Kameras schlau macht

Herausforderung MiruSuite-Lösung
Manuelles Kameratracking Automatisches Dozierenden-Tracking dank KI-basierter Pose- und Gesichtserkennung
Tafel lesbar halten Lecture Director blendet bei Schreibphasen automatisch eine statische Tafel-Totale ein – Tracking pausiert, bis der Blick wieder ins Publikum geht
Nur ein Ausspielstream vorhanden AutoCut wechselt bei Bedarf vollautomatisch zwischen PowerPoint-Vollbild, PiP, Speaker-Cam und Tafel, sodass eine fertig geschnittene Vorlesungsaufzeichnung entsteht.
Aufwendige Installation Reine Softwarelösung: läuft auf nahezu jedem Notebook, Desktop oder in einer VM – keine zusätzliche Spezialhardware nötig*
Qualität vs. Aufwand Gesteigerte Produktionsqualität ohne Mehrarbeit für Lehrende

* Für automatisches Tracking wird eine NVIDIA GPU oder ein Apple Silicon Computer empfohlen.

Praxisbeispiele: Uni Leipzig & TU Berlin

Universität Leipzig

Universität Leipzig

Hauptgebäude der Universität Leipzig

Die Universität Leipzig betreibt 15 Hörsäle, in denen PTZ-Kameras per NDI® auf virtuelle Maschinen streamen. Von dort wird das Signal weiter ins Internet verteilt. Bisher mussten Lehrende per Knopfdruck entscheiden, was zu sehen ist – Welche Tafel? Nur das Rednerpult? Mit MiruSuite kann sich das in Zukunft ändern:

  • Die Kameras richten sich automatisch korrekt aus und wählen die passende Einstellung.
  • Das integrierte Personen-Tracking sorgt für hochwertigere, dynamische Aufzeichnungen, ohne dass jemand im Regieraum sitzen muss.
  • MiruSuite läuft neben den existierenden VMs im Rechenzentrum auf einer bzw. mehreren VMs. Es wird keine zusätzliche Hardware benötigt.

Mehr Informationen zu den Angeboten der Uni Leipzig findest du auf der Webseite der Universität zum Thema E-Learning und des Universitätsrechenzentrum.

TU Berlin

TU Berlin

Hauptgebäude der TU Berlin

Gemeinsam mit der TU Berlin untersuchen wir schwerpunktmäßig den Einsatz von MiruSuite für eigene Produktionen wie Vortrags- und Talkaufzeichnungen. Auch der Lecture Director wird aktuell in klassischen Lehrveranstaltungen getestet. Gerade bei knapper Personaldecke ermöglicht MiruSuite:

  • Mehr Content in kürzerer Zeit zu produzieren.
  • Die Qualität durch automatisiertes Tracking und Schnitt deutlich zu steigern.

Beide Hochschulen zeigen eindrucksvoll, wie vorhandene Infrastruktur mit smarter Software zum vollwertigen Produktions-Setup wird - ohne zusätzliche Hardwareinvestitionen.


Was bedeutet das konkret für den Hörsaal?

  • Plug-and-Play: Bestehende Netzwerk-PTZ-Kameras einbinden, MiruSuite auf einem verfügbaren PC, Laptop oder einer VM starten - fertig.
  • Hands-off-Produktion: Dozierende drücken auf Start und können sich dann auf ihre Inhalte konzentrieren.
  • Flexibel: Von der kleinen Seminarsituation bis zum hybrid besuchten Audimax.
  • Kosteneffizient: Keine Laser-Tracker oder teure Serverhardware nötig.

Fazit

Die automatisierte Vorlesungsproduktion ist kein Zukunftstraum mehr. Mit MiruSuite wird aus vorhandener Hörsaaltechnik ein vollwertiges Regiesystem, das selbstständig filmt, schneidet und die richtige Ansicht wählt. Damit können Lehrende sich wieder ganz auf ihre Inhalte konzentrieren – und Studierende profitieren von gleichbleibend hoher Qualität, egal ob live oder on-demand.

Neugierig? Sprich uns an – wir zeigen Dir, wie Dein Hörsaal schon im nächsten Semester ganz von selbst Regie führt. Bis dahin findest Du in unseren Docs weitere Informationen.

MiruSuite ist die neue All-In-One Lösung für Automatisierung von Live-Videoproduktionen.

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